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Di 02.04.
Kishon
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Von Eliav Lilti, Israel 2017, 87 Min, Filmbeginn 19:30 Uhr
Filmreihe: „Die Schönen Künste”
Sprache: Hebräisch mit englischen Untertiteln
Ephraim Kishon ist der bekannteste Satiriker Israels und sein scharfer Blick und beißender Witz sind bis heute unerreicht. Weltweit sind rund 700 Titel in 37 Sprachen erschienen. Seine Bücher haben sich im deutschsprachigen Raum 43 Millionen Mal verkauft. In Israel wurde seine Familiengeschichten – nach der Bibel – das meistverkaufte hebräische Buch. Die Bücher, die verfilmt wurden, haben ihm zwei Oscar-Nominierungen und drei Golden Globe Awards eingebracht. 2002 wurde er mit dem Israel-Preis geehrt. Ephraim Kishon: Satiriker, Autor, Regisseur, Ehemann und Vater. Kishon lebte niemals in Deutschland. Die Nationalsozialisten töteten den Großteil seiner Familie. Doch der berühmte israelische Satiriker aus Ungarn, der den Holocaust überlebte, wählte das Lachen und schrieb seine Geschichten - selbstironisch und schwarzhumorig. Seine ironischen Beschreibungen der Bürokratie und Kleingeistigkeit im Alltag der Mittelklasse wurden zu einer kulturellen Konstante. Und besonders Deutsche konnten sich mit seinen Geschichten über das belanglose Philistertum und die Art, wie ihnen in einer humorvollen und satirischen Weise das Leben der Nachkriegszeit beschrieben wurde, sehr gut identifizieren. Nach seinem Film-Studium in Tel Aviv hat Regisseur Eliav Lilti für TV-Serien und -Shows gearbeitet. Sechs Jahre lang war er Kreativdirektor bei der israelischen Produktionsfirma Keshet. Schließlich drehte er als Regisseur mehrere TV-Formate, darunter die Familienzusammenführungs-Show LOST und auch Kinofilme.