Zurück zur Liste

Di 10.03.
Es hätte schlimmer kommen können - Mario Adorf
Mario_Adorf-2web960x480.jpg
Von Dominik Wessely, D 2019, 96 Min, Filmbeginn 19:30 Uhr
Filmreihe: „Lebensläufe”

ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN – MARIO ADORF ist ein wunderbarer Film über den leidenschaftlichen Menschen und Schauspieler, die 1930 geborene Schauspiellegende Mario Adorf. Seine Sicht auf die Welt, seinen Beruf, die Liebe und das Älterwerden weiß er sympathisch und selbstironisch zu skizzieren.

Die Aufnahmeprüfung an der Münchner Schauspielschule hätte er beinahe nicht bestanden. Doch ein Lehrer erkannte sein Talent: „Er hat zwei Dinge: Kraft und Naivität. Versuchen wir’s!“ So begann die Karriere von Mario Adorf, geboren 1930, der zu einem der populärsten Schauspieler seiner Generation wurde. Der Film lässt uns berührenden Begegnungen mit alten Weggefährten beiwohnen und führt uns an die wichtigen Orte und Stationen in Adorfs Leben: Die Kindheit im Städtchen Mayen in der Eifel, wo er bei seiner alleinerziehenden Mutter aufwuchs.

Die ersten Theatererfahrungen in München und den ersten Kinoerfolg mit Robert Siodmaks NACHTS, WENN DER TEUFEL KAM. Rom und Paris als Konstanten in seiner Biografie als europäischer Filmstar, die Zusammenarbeit mit Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder und Helmut Dietl, seine distanzierte Haltung sowohl dem internationalen Jetset wie auch der Münchner Schickeria gegenüber.

2018 spielte Mario Adorf im Fernseh-Dokudrama DER DEUTSCHE PROPHET im hohen Alter Karl Marx und im Frühsommer 2019 bestritt er seine Abschiedstournee mit Liedern und Gedichten unter dem Titel ZUGABE – stets vor ausverkauftem Haus!