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Di 15.05.
FREE SPEECH FEAR FREE
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Von Tarquin Ramsay, GB 2016, 98 Min. Min, Filmbeginn 19:30 Uhr
Sprache: OmU
Kurzfilm: Demokratie von Carsten Strauch + Piotr J. Lewandowski, D 2000, 3:28 Min.

Können wir wirklich menschlich leben ohne Meinungsfreiheit? Der Dokumentarfilm geht an die Wurzeln dessen, was Redefreiheit wirklich ist und welche Rolle sie in unserem Leben spielt.

Meinungs- und Redefreiheit sind der Sauerstoff unserer Gesellschaft, ohne sie verkümmern wir. Das ist ein Ergebnis des Projekts, das der Autor Tarquin Ramsay mit 15 Jahren begann. Fünf Jahre später wurde daraus ein beeindruckendes Dokumentarfilmdebüt.

Der Film vergleicht unter anderem die Situation in Großbritannien mit der in Weißrussland und zeigt, wie das Leben in einer Gesellschaft ohne Redefreiheit aussieht. Zu Wort kommen Datenschutz- und Netzaktivisten wie Julian Assange und Jacob Appelbaum, Whistleblower, investigative Journalisten und Hacker, aber auch der Schauspieler Jude Law, der Aktivisten in Weißrussland unterstützt. Dabei wird deutlich, dass die Meinungsfreiheit auch in den westlichen Ländern in Gefahr ist.

Aus der Ankündigung zum Münchener Doc Film Festival:

Mit fünfzehn Jahren wird Tarquin Ramsay von seinem Vater vor die Aufgabe gestellt, einen Film über die Bedeutung von Redefreiheit zu drehen. Aus der spontanen Idee entwickelt sich ein Großprojekt, das den jungen Filmemacher über fünf Jahre lang beschäftigen wird. Beunruhigt über die weltweite Unterwanderung demokratischer Grundwerte und von der Vision einer freien Rede begeistert, spricht Tarquin mit Whistleblowern, Hackern und Hollywoodstars.

Die Suche nach einer Antwort auf seine Fragen führt ihn auch nach Berlin, ins ehemalige Zentrum des DDR-Überwachungsstaats, das sich mittlerweile zum sicheren Hafen für die digitale Bürgerrechtsbewegung entwickelt hat. Eine Bestandsaufnahme der demokratischen Verfasstheit unserer Gesellschaften – radikal, leidenschaftlich und brisant.(Anne Thomé).