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Di 18.07.
Lambrákis
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Von Stelios Haralambopoulos, Griechenland 2014, 102 Min, Filmbeginn 19:30 Uhr
Filmreihe: „Geschichtsstunde”
Kurzfilm: "All in All", Experimentalfilm von Torbjørn Skårild, Norwegen 2003, 4:45 Min.

50 Jahre nach dem Mordanschlag auf Grigóris Lambrákis - Erinnerungen an einen großen Humanisten, Pazifisten und Kämpfer der Linken in Griechenland zur Zeit des Kalten Krieges

Die Beerdigung von Grigóris Lambrákis am 28. Mai 1963 in Athen entwickelte sich zu einer gewaltigen politischen Kundgebung gegen die Rechtsentwicklung des Landes und die im Zeichen des  Kalten Krieges immer aggressiver auftretenden politischen und paramilitärischen rechten Gruppierungen, aber auch der offiziellen Sicherheitskräfte Griechenlands. 500.000 Menschen sollen dem Sarg von Lambrákis gefolgt sein.

Aus der trauernden Menge in Athen soll immer wieder der Ruf „Er lebt!“ ertönt sein – im Griechischen geschrieben „Ζεί!“ (und im Deutschen ausgesprochen wie „Sie!“). Der griechische Buchstabe Z (Ζήτα) war bald darauf das Erkennungszeichen und die politische Losung der pazifistischen und sozialen linken Opposition des Landes.

Wer war Grigóris Lambrákis (* 3. April 1912), dass sein gewaltsamer Tod eine solche Mobilisierung hervorrufen konnte? Warum zog ausgerechnet er den Hass und schließlich den Tötungswillen seiner rechtsextremen Mörder auf sich?

Diese kamen aus einer paramilitärischen Gruppierung, und wie sich später zeigen sollte, saßen die Hintermänner und Förderer im staatlichen Sicherheitsapparat.

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