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Di 04.07.
Die Rollbahn
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Von Malte Rauch, D 2003, 90 Min, Filmbeginn 19:30 Uhr
Filmreihe: „Frankfurt im Film”
Kurzfilm: Stems, GB 2015, 2:24 Min. von Ainslie Henderson

Der Kino-Dokumentarfilm "Die Rollbahn" erzählt die Geschichte der 1700 jüdischen Mädchen und Frauen, die 1944 die erste betonierte Rollbahn des Frankfurter Flughafens bauen mussten.

Frankfurt Rhein-Main, der größte Flughafen des europäischen Kontinents, hat drei Rollbahnen. Über den Bau der ersten Rollbahn von 1944 gab es gleich nach dem Zweiten Weltkrieg Gerüchte: Ungarische Frauen hätten die Rollbahn für Hitlers „Wunderwaffe“, das Düsenflugzeug Me 262, bauen müssen. In den 70er Jahren fanden drei junge Arbeiter am Flugplatz erste Beweise, dass jüdische Mädchen und Frauen aus Auschwitz in die Flughafen-Gemeinde Mörfelden-Walldorf gebracht worden waren. Lange wurde das als kommunistische Propaganda abgetan.

Erst in den 90er Jahren versucht eine neue Generation, die Vergangenheit ihrer Region zu erforschen. Eine Stadthistorikerin und eine Schulklasse machen sich auf den Weg, um Überlebende zu suchen, ihre Geschichte zu hören und sich mit ihnen zu versöhnen.