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Di 16.05.
Jakarta Disorder
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Von Ascan Breuer, Indonesien 2013, 87 Minuten Min, Filmbeginn 19:30 Uhr, Eintritt frei!
Filmreihe: „Protest. Widerstand. Aufstand.”
Sprache: Original-Sprache: Indonesisch Untertitel: Deutsch

Es ist Wahlkampf: In der jungen Demokratie Indonesien wird der Präsident gewählt. Oma Dela und Wardah wollen sich aber mit bloßen Wahlen nicht zufrieden geben. Statt sich wie üblich von den elitären Bewerbern mit Almosen abspeisen zu lassen, wollen sie lieber echte Zugeständnisse an das Wahlvolk sehen: Ihr Forderungskatalog an die Kandidaten umfasst fünf Punkte, die ebenso einfach wie grundsätzlich sind: Arbeit, Wohnen und Bildung für alle, soziale Krankenversicherung sowie formale Anerkennung der informellen Wirtschaft.

Sie wollen anderthalb Millionen Menschen dafür gewinnen, einen Vertrag zu unterschreiben. Damit versprechen sie, jenen Kandidaten zu wählen, der die fünf Forderungen wirklich umsetzen mag.
Für Oma Dela und Wardah beginnt damit ein Kampf von Haustür zu Haustür. Mit voller Energie stürzen sie sich in dieses rasante Abenteuer mit ungewissem Ausgang: Kann die Macht der Vielen tatsächlich die Macht einer kleinen Elite brechen oder bleibt "echte Demokratie" ein Ideal?
Zwei couragierte Frauen kämpfen in den Slums der Megacity Jakarta für die Teilhabe der verarmten Massen an der neugewonnenen Freiheit ihres Landes. Die Bauwut des globalisierten Kapitals in der boomenden Stadt führt zu Vertreibung und Zerstörung. Es beginnt ein Kampf "David gegen Goliath", doch nicht alle Leidtragenden sind von den politischen Ideen des Widerstandes überzeugt. So beginnt für die Aktivistinnen eine aufreibende Tour durch die Slums der Großstadt – mit dem Ziel, die Bewohner aufzuklären und zu mobilisieren.

Der Film zeigt auf beeindruckende Weise die Widersprüche, die dem Kapitalismus und gegen ihn gerichteten Widerstandsbewegungen innewohnen.

In Zusammenarbeit mit