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Im Anschluss Filmgespräch mit
Moderation: Ute Süßbrich und Wolfgang Voss, naxos.KINO IM THEATER |
Archiv für November, 2009
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naxos.KINO IM THEATER lädt ein zu einem großen Benefizfest. Geplant ist ein buntes Programm aus Theaterszenen, Kabarett, Lesungen und jede Menge Musik. Dafür gibt es gleich zwei Gründe: naxos.KINO IM THEATER ist dieses Jahr - erstmals mit dem Hessischen Kinopreis ausgezeichnet worden. Für das Kinoteam, bestehend aus ehrenamtlichen Mitarbeitern die naxos.KINO neben ihrem Beruf realisieren, bedeutet die Preisverleihung die öffentliche Anerkennung ihres Engagements und der geleisteten Arbeit. Der Preis ermutigt und bestärkt, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Er zeigt, naxos.KINO IM THEATER ist aus der hessischen Filmlandschaft nicht mehr weg zu denken! Das wollen wir feiern! Der zweite - und zwingendere - Grund ist: Um unser ambitionierte Programm weiterführen zu können, reicht leider auch ein Kinopreis nicht aus. Gerade die Kombination von Film und Diskussionsrunde, die wir zu unserem “Markenzeichen” gemacht haben, kostet Geld. Wir laden die Filmemacher/innen und Fachleute ein, es fallen Reisekosten an und anderes mehr. Die dafür notwendigen Mittel nehmen wir über die Eintrittsgelder - trotz stetig wachsender Besucherzahlen - bei weitem nicht ein und auch die knappe öffentliche Förderung lässt erhebliche Lücken. Aber mehr noch: Aktuell bangt naxos.KINO um seine Existenz, denn wir sind verpflichtet, ab 2010 eine - neben der sonst ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeit auch dringend benötigte - feste halbe Stelle einzurichten. Andernfalls müssen wir Fördergelder zurückzahlen. Für beides fehlt das Geld. Einziger Ausweg aus dieser finanziellen Zwickmühle ist es, die nötigen Mittel auf ideenreichen Wegen zu akquirieren, sonst steht naxos.KINO vor dem Aus. Doch so schnell lassen wir uns nicht entmutigen und veranstalten ein Benefiz-Fest, zu dem wir Sie herzlich einladen. Zahlreiche befreundete Künstlerinnen und Künstler haben spontan Ihre Solidarität erklärt und treten am 19. November ohne Gage in der Naxoshalle auf. So kommt ein bunt gemischtes und unterhaltsames Programm zustande - diesmal ohne Film. Der Erlös aus Eintrittsgeldern, Getränke- und Essensverkauf dient dem Erhalt von naxos.Kino. Kommen Sie zahlreich, unterstützen Sie uns und feiern Sie mit uns!Auftreten werden :
Durch das Programm führt: Gregor Praml
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Im Anschluss Filmgespräch mit
Moderation: Gila Eggerstedt, naxos.KINO IM THEATER Die Filmreihe „Frauen machen Dokumentarfilme” wird gefördert durch das Frauenreferat der Stadt Frankfurt.
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Moderation: Susanne Hillebrand, naxos.KINO IM THEATER |
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Im Anschlusse Filmgespräch mit
Moderation: Sandra Zimmermann, naxos.KINO IM THEATER Die Filmreihe „Frauen machen Dokumentarfilme” wird gefördert durch das Frauenreferat der Stadt Frankfurt.
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Der erste Film zu dem Zukunftsthema, das keinen kalt lässt: Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle. Das löst Emotionen aus und Fragen: Mehr Möglichkeiten zur eigenen Initiative? Oder der Untergang der Leistungsgesellschaft? Und wie soll es bezahlt werden?

“Solidarität war das einzige, was wir hatten”, erinnert sich eine der Frauen von Ravensbrück, dem größten Frauenkonzentrationslager in der Zeit des Nationalsozialismus. Für ihre Dokumentation hat sich Loretta Walz Geschichten aus dem Innenleben dieses Lagers erzählen lassen. Rund 200 Überlebende hat die Filmemacherin in mehr als 20 Jahren vor der Kamera interviewt, hat dafür 15 west- und osteuropäische Länder bereist. Knapp 50 dieser Frauen kommen in dem Film zu Wort. Sie erzählen von der entwürdigenden Ankunft, dem Zählappell und der Zwangsarbeit. Die Frauen mussten medizinische Experimente, Sterilisationen und Hunger aushalten. Sie brachten hier sogar Kinder zur Welt. Einige Frauen leiden Jahrzehnte später gar unter dem “Schuldgefühl, überlebt zu haben”, nachdem aus Ravensbrück ein Vernichtungslager wurde. Und doch bildete sich innerhalb des Lagers fast so etwas wie eine normale Gesellschaftsordnung heraus, erinnert sich die Französin Violette Ledoq, die als Krankenschwester in Ravensbrück eingesetzt war und den grausamen Alltag in Zeichnungen festgehalten hat. So habe es den Elite-Block gegeben, wo etwa Frauen lebten, die für Büroarbeiten eingesetzt wurden und sich so das Recht zu duschen erarbeiteten. Andere wurden wiederum zu “Versuchskaninchen” degradiert und “im Dienste der Medizin” absichtlich mit Krankheiten infiziert. Kombiniert mit wenigen historischen Aufnahmen, zeichnen die Erinnerungen ein eindringliches, ein intensives Bild vom Alltag der Frauen von Ravensbrück.
Das Ende des Holocaust, die brutale Auslöschung von Millionen von Menschenleben, ist - zumindest in seinen wichtigsten Fakten - bekannt. Viel weniger dokumentiert und bis heute viel weniger vorstellbar sind die Anfänge des Verbrechens mitten in einer „normalen” Gesellschaft. In seinem Film “Menschliches Versagen” geht der renommierte, vielfach preisgekrönte Autor und Regisseur Michael Verhoeven daran, anhand der konkreten Geschichten von Betroffenen den Vorgang der Ausgrenzung, Entrechtung, Enteignung und schließlich Deportation der jüdischen Mitbürger aufzuzeigen.
Ligia Luna und Tatiana Miranda gehören zu der Generation junger Nicaraguaner, die nach der sandinistischen Revolution in den 80er Jahren zum Studium ins sozialistische Ausland geschickt werden. Mit dem Kunststudium erfüllt sich für sie ein Traum. Doch während ihrer Studienzeit in Europa zerfällt nicht nur der Ostblock, auch in Nicaragua sind bei ihrer Rückkehr zu Beginn der 90er Jahre alle revolutionären Hoffnungen gescheitert.