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Der Film zeigt erstmals den sozialen und kulturellen Hintergrund der fünf Scholl-Geschwister. Es wird deutlich wie stark der familiäre Kontext das Denken und Handeln von Hans und Sofie Scholl geprägt hat. Was Hans uns Sofie Scholl mit der Widerstandsgruppe „Weiße Rose” in München an subversiven Flugblattaktionen unternahmen, davon ahnte ihre Schwester Elisabeth in Ulm nichts. „Sofie war fordernd, burschikos, frech, das genaue Gegenteil von Elisabeth”. Elisabeth, die brave und ahnungslose Schwester, heiratete nach dem Krieg Sofie´s Verlobten Fritz Hartnagel, der nach seiner Verwundung in Stalingrad Sofie´s Verurteilung und Hinrichtung nur aus dem Lazarett verfolgen konnte. Er studierte nach 1945 Jura und recherchierte das Schicksal der „Weißen Rose”, wurde Richter und beriet Kriegsdienstverweigerer. Erst seit 10 Jahren, als von den insgesamt fünf Scholl-Geschwistern nur noch Elisabeth Hartnagel lebt, tritt auch sie als Zeitzeugin in die Öffentlichkeit. Im Anschluss Filmgespräch mit
Moderation: Sandra Zimmermann, naxos.KINO IM THEATER Die Filmreihe “Frauen machen Dokumentarfilme” wird gefördert vom Frauenreferat der Stadt Franfkfurt
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Archiv für September, 2009
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Im Anschluss Filmgespräch mit
Moderation: Wolf Lindner, naxos.KINO IM THEATER Die Filmreihe “Die 1002te Nacht - Kino & Theater im Gespräch” wird gefördert vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Frankfurt.
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Die mit dem angesehenen Journalistenpreis “Albert Londres” ausgezeichnete Regisseurin Marie-Monique Robin hat drei Jahre in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert. Sie hat mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute vielleicht mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Dabei zeichnete sich hinter dem von den Werbekampagnen bedienten Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns eine gnadenlos nach Marktführerschaft strebende Unternehmenspolitik ab. Im Anschluss Filmgespräch mit
Es moderiert Manola Romalo M.A., freie Journalistin. |
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Im Anschluss Filmgespräch mit
Moderation: Florian Schwinn, Hessischer Rundfunk Dieser Filmabend wird gefördert von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt am Main.
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Seit August spielt das Theater Willy Praml ein ambitioniertes neues Stück: "Die 1002. Nacht". Das Stück erzeugt Gesprächsbedarf. Begleitend zeigen wir deshalb in einem vierteiligen Montags-Special vier Dokumentarfilme, die sich thematisch mit dem Theaterstück überschneiden. Zum anchließenden Filmgespräch werden neben den Regisseur/innen auch Willy Praml und Ensemblemitglieder anwesend sein.
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“Jesus Freaks” dokumentiert drei junge Frauen aus Berlin, die eins gemeinsam haben: Sie sind Christinnen, sogenannte Jesus Freaks, und haben eine ganz intime und lebendige Liebes-Beziehung zu Jesus. Claire, Mireille und Helke leben in einem ständigen Spagat zwischen Gottes Welt und unserer Welt. Geplagt von innerer Zerrissenheit, Ängsten, teuflischen Versuchungen und Konflikten mit Nichtchristen versuchen sie ihren Weg zu gehen… Im Anschluss Filmgespräch mit
Moderation: Antje Schrupp, Journalistin Die Filmreihe “Die 1002. Nacht - Kino & Theater im Gespräch” wird gefördert vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Frankfurt.
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Im Anschluss Filmgespräch mit
Moderation: Oliver Kirst, naxos.KINO IM THEATER Dieser Filmabend findet statt in Kooperation mit dem Jugendbildungswerk der Stadt Frankfurt
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Im Anschluss Filmgespräch
Moderation: Monika Haas, Deutsches Filminstitut
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Elisabeth Hartnagel ist die letzte noch Lebende der fünf Geschwister Scholl und mied bisher die Öffentlichkeit. Jetzt erzählt sie von ihrer Schwester Sophie, die ihr wie eine Zwillingsschwester ähnelte.
Korankinder verbindet auf bemerkenswerte Weise Einblicke in die Koranschulen, die sogenannten Madrasas, in Bangladesh mit dem privaten Blick des Regisseurs Shaheen Dill-Riaz auf seine eigene religiöse Erziehung und auf die Entwicklung des Islam in seiner Heimat Bangladesh.
Genetisch veränderte Lebensmittel sind sicher. Das sagen die Hersteller-Firmen. Marie-Monique Robins brillante Recherche über den Biotechnologie-Konzern Monsanto untersucht, wie die „wissenschaftlichen Beweise” für diese Behauptung zu Stande kommen. Sie findet heraus, dass Gen-Manipulierer auch Forschungsergebnisse manipulieren. Gegenstimmen bringt Monsanto systematisch zum Verstummen. Robins Film enthüllt die Einflussnahme des Konzerns auf Politik und Kontrollbehörden bei seinem weltumspannenden Griff nach der Macht über unser Essen.
Jean Claude Diallo kehrt, nachdem er 16 Jahre im Exil gelebt hat, zurück in seine Heimat Guinea. Er trifft dort auf seine Ursprungsfamilie, die in dem Land, das er verlassen musste, eine wichtige Rolle spielt. Doch nach dem Tod des Diktators Sekou Touré scheint es auch für ihn in Guinea eine Zukunft zu geben. Der Regisseur Malte Rauch begleitet ihn auf seiner Reise und zu seinen Gesprächen mit führenden Politikern. Diallo wird 1984 vorübergehend Kulturminister, kehrt aber schon 1986 wieder nach Frankfurt zurück.


In ihrem Debüt-Dokumentarfilm „Was lebst du?” begleitet Bettina Braun über zwei Jahre lang mit der Kamera eine in Köln lebende Gruppe von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft. Sie zeigt den Alltag der jungen Männer zwischen Schule und Ausbildung, traditionellem Elternhaus und westlichem Lebensstil, klischeehafter Selbstdarstellung und eigenen Träumen.
Das Rückgrat der US- amerikanischen Armee kommt nicht aus West Point oder Annapolis, nicht aus Familien mit einer Militärtradition, die bis zum Sezessionskrieg zurückreicht, sondern wurde in den Armen-vierteln der Schwarzen aufgebaut und den Einwanderungswellen aus Lateinamerika weiter gestärkt. Die Rekrutierungskommandos der Streitkräfte haben zumeist leichtes Spiel bei den Perspektivlosen und gesellschaftlich Ausgestoßenen, die Verlockungen der vereinfachten Einbürgerung durch den Wehrdienst tun ihr Übriges.