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Außerdem: Verborgene Riffe - Film von Marcos Gektidis (2003 / 12 Min) DeepDownUnder - Filmtrailer von Marcos Gektidis
Die Korallengärten von Schadwan gehört zu den Pionierarbeiten des Unterwasser-Dokumentarfilms und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Helmut und Günther Fleissner drehten den Film in den 60er Jahren während mehrerer Aufenthalte am Roten Meer. Heute ist dieses filmische Kleinod immer noch an Universitäten und in Museen rund um den Globus zu sehen. naxos.KINO IM THEATER macht den Film im Rahmen der Bio-Frankfurt Aktionswoche „Biologische Vielfalt erleben” noch einmal einem breiteren Publikum zugänglich. Gerade der Lebensraum Korallenriff führt - wie sonst nur noch der tropische Regenwald - die Biodiversität als Grundlage des Lebens vor Augen. Der Film zeigt, wie ein Riff entsteht, wer es baut und wer darin lebt. “Hauptperson” ist der Korallenpolyp, dessen Lebensgeschichte mit bis dahin nicht da gewesenen Mikro- und Makroaufnahmen vorgeführt wird: von seiner “Geburt”, den Wachstumsprozessen im Riff, den Mikrowaffen, mit denen der Polyp seine Beute erlegt (vorher noch in keinem Film zu sehen!) bis zu seinem Tod. Aufnahmen aus der bunten Lebensgemeinschaft seiner tierischen und pflanzlichen Bewohner, die im Riff Lebensraum, Schutz und Nahrung finden, zeigen die Schönheit der Unterwasserwelt des Riffes aber auch seine Zerbrechlichkeit. Die Brüder Fleissner führten alle Arbeiten am Film gemeinsam durch: Idee, Drehbuch, Texte, Aufnahmetechnik (mit selbst gebauten Unterwassergeräten), Kamera und Regie. Dabei kombinierten sie die Unterwasser-Dreharbeiten mit mikro- und makroskopischen Aufnahmen in Spezialaquarien direkt vor Ort. Animationen, Schnitt und Vertonung erfolgten im Studio. Die Endfassung für die Fernsehausstrahlung wurde in den Studios des Hessischen Rundfunks hergestellt. Filmgespräch und Diskussion zur Artenvielfalt im Korallenriff mit
Es moderiert Petra Widmayer, naxos.KINO IM THEATER.
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Archiv für Mai, 2009
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Auf der Suche nach einem zukunftsorientierten Gesellschaftsentwurf stieß Filmemacher Andi Stiglmayr in der Altmark - 150km westlich von Berlin - auf die 1997 gegründete Modellsiedlung „Sieben Linden”. 120 Menschen haben sich zu unterschiedlichen Nachbarschaften zusammengefunden und versuchen dort die verschiedenen Bereiche des Lebens - wie Arbeit, Freizeit, Bildung und Kultur - miteinander zu verbinden. Aber gerade was die Themen Kommunikation, Kindererziehung, Macht sowie das Verhältnis zwischen Mann und Frau anbelangt, wird deutlich, dass sich in diesem Mikrokosmos die Probleme der Gesellschaft auf anschauliche Weise widerspiegeln. Dabei wirft der Film unweigerlich die Frage auf, wie wichtig unsere soziale Ausgeglichenheit für ein vernünftiges ökologisches, nachhaltiges Handeln ist. Einfühlsam aber nicht beschönigend erzählt der Film anhand des Alltags und der Gedanken zweier Mitgründer des Dorfes von den Herausforderungen des Gemeinschaftslebens mit seinen persönlichen, ethischen und ökologischen Ansprüchen, sowie von Zwiespälten, Erfolgen, Verirrungen und den täglichen Begegnungen von Menschen, die einen anderen Weg gehen als den üblichen. Nach dem bundesweit erfolgreichen Kinofilm „Der bayerische Rebell” über den eigenwilligen Liedermacher Hans Söllner stellt Stiglmayr nun ein Projekt vor, in dem die Sehnsüchte einzelner Menschen praktikable, nachhaltige Lösungen für ein gelungenes Lebensmodell hervorbringen. Im Anschluss Filmgespräch mit
Es moderiert Wolf Lindner, naxos.KINO IM THEATER. |
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Kathi, die Hauptfigur des Films, lebt in genau diesen unsicheren Lebens- und Arbeitsverhältnissen. Sie studiert und zieht zwei Kinder gross, aber trotz drei Jobs und Hartz 4 reicht das Geld nicht für eine Krankenversicherung. Auf der Suche nach dem Lebensgefühl einer Generation, ihren Ängsten, Wünschen und Träumen begleiten wir Kathi in ihrem Lebensabschnitt zwischen Ausbildung und gesicherter Existenz. Flexibel durch und durch, erfindet sie sich ständig neu. Sie hat klare Ziele, die sie aber trotz aller Bemühungen und Qualifikationen nicht erreicht, da der Arbeitsmarkt sie nicht lässt. All das hat auch Kathi dazu gebracht, sich mit den Problemen nicht nur ihrer eigenen unsicheren Lebenssituation auseinanderzusetzen. „Superhelden” ist ein Film über die Suche nach einem Ausbruch aus dem System der kleinen und großen Ungerechtigkeiten. Ein Film über den Protest einer verunsicherten Generation und darüber, wie gut es tut gemeinsam die Stimme zu erheben.
Es moderiert Birgit Döpke, naxos.KINO IM THEATER
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Hauptquartier der CIA und der geheimen Hmong Armee war Long Cheng, ehemals ein unbewohntes Tal im laotischen Dschungel, in dem die CIA ab 1962 eine Luftbasis mit 40.000 Einwohnern errichtete. Von hier aus wurde der Krieg koordiniert, von hier starteten und landeten täglich über 400 Flugzeuge. Für einige Jahre war Long Cheng die zweitgrößte Stadt in Laos und der meist beflogene Flugplatz der Welt, aber auf keiner Landkarte verzeichnet - und nicht einmal der US-Kongress wusste von ihrer Existenz. In seinem Film macht sich Marc Eberle auf Spurensuche und erzählt mit zum Teil nie vorher gezeigtem Archivmaterial die Genese und unglaubliche Geschichte dieses Krieges, der in vielen Merkmalen zum Vorläufer für die heutige amerikanische Kriegsführung wurde. Er hat ehemalige CIA Offiziere, den General der Hmong, Vang Pao, frühere Piloten, Journalisten und laotische Zeitzeugen vor die Kamera geholt und lässt sie erzählen - von der grausamen Surrealität eines Krieges, der in seinen Verflechtungen unglaublich und skandalös war. Gleichzeitig nimmt uns der Filmemacher mit auf eine Reise nach Long Cheng selbst, einem Ort, der seit 1975 von keinem westlichen Journalisten betreten werden konnte. Eine Ruinenlandschaft und Geisterstadt, die bis heute keinen Frieden gefunden hat. Im Anschluss Filmgespräch mit
Es moderiert Wolf Lindner, naxos.KINO IM THEATER |

Wo kommen Menschen hin, die losgehen und ihre Träume verwirklichen? Was passiert, wenn über 100 Menschen zusammen kommen und ihr Leben verändern? 43 Frauen, 35 Männer, 32 Kinder, genossenschaftliches Eigentums- und Mitbestimmungsrecht, Gemeinschaftskultur, Selbstverwaltung und -versorgung, biologische Landwirtschaft, ökologisches Bauen, regenerative Energie- und Wasserversorgung, Bildungs- und Friedensarbeit.
In Comic-Kostümen und Karnevalsmasken überfällt eine Gruppe von Jugendlichen aus Hamburg Edelrestaurants und Gourmet-Geschäfte. In einer Pressemitteilung schreiben sie, dass sie angesichts des riesigen gesellschaftlichen Reichtums nicht länger bereit seien, sich mit immer niedrigeren Löhnen und schlechteren Arbeitsbedingungen abzufinden und “stellen dem die Aneignung des gesellschaftlichen Reichtums entgegen”. Dabei präsentieren sie sich als „Superhelden” im Einsatz für die Benachteiligten der Stadt. Die erbeuteten Waren verteilen sie an Praktikanten, Ein-Euro-Jobber und Putzfrauen, an Leute, die sich in unsicheren Lebensumständen befinden.
„Der geheime Krieg in Laos” ist eine der größten und spektakulärsten Geheimoperationen in der Geschichte der CIA und bis heute dauern seine Nachwehen an: 30 Jahre nach Ende des Vietnamkrieges liefern Überbleibsel der geheimen CIA Armee sich noch immer vereinzelte Gefechte mit den kommunistischen laotischen Regierungstruppen.