Di 26.7.2016 19:30 Uhr
Naxos Halle
Filmreihe: „Als Flüchtling überleben (1)“
Walter Steffen

Kurzfilm: DER WERT DER ARBEIT von Matthias Koßmehl und Brix Vinzent Koethe

D 2015, 83 Min.

Weltweit sind derzeit ca. 60 Millionen Menschen auf der Flucht, so viele wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Alleine Deutschland erwartet in diesem Jahr mehr als 800.000 Flüchtlinge. Auch in den kommenden Jahren werden es viele Hilfe suchende Menschen sein, die getrieben von höchster Not zu uns kommen. Vier Clowns der Initiative „Clowns ohne Grenzen“ ziehen von einer Flüchtlingsunterkunft zur anderen und leisten auf diese ihre Weise wertvolle Beiträge zur Integration der Flüchtlinge – weitgehend ohne Worte.

Zum anschließenden Filmgespräch kommen Heike Seidel-Hoffmann, Flüchtlings-Seelsorgerin beim Diakonischen Werk und verantwortlich für Treffpunkte wie Café Deutschland. Außerdem kommen Anita Fricker und zwei ihrer Kolleginnen von „Clowns ohne Grenzen“ sowie die Frankfurter Psychotherapeutin Dipl. Päd. Wiltrud Krauß-Kogan.

Moderation: Hilde Richter


Dienstag, 2.8.2016
Naxoskino
Die Schöpfung bewahren
Mathias von Gunten

Vorab zeigen wir einen ausgesuchten Kurzfilm.

CH 2014, 86 Min.

Thule in Grönland und Tuvalu im Pazifik verbindet eigentlich nichts. Trotz aller Unterschiede gibt es Gemeinsamkeiten. Hier wie da sind die Menschen unmittelbar von der Natur abhängig – doch deren Gleichgewicht ist bedroht. In Thule schmilzt nach und nach das Eis, Tuvalu versinkt nach und nach im Wasser.
Wie gehen die Betroffenen damit um, dass ihre Heimat und Lebensweise durch den Klimawandel zerstört werden? Auf beiden Seiten gibt es Hoffnung und Wut, Zuversicht und Resignation. Sie wissen, es bleibt keine andere Wahl, als woanders ein neues Leben zu beginnen.

Teilnehmer am Filmgespräch werden noch bekannt gegeben.


Di. 9.8.2016, 19:30
Naxoskino
Die Schöpfung bewahren
von Edward Burtynsky und Jennifer Baichwal

Kurzfilm: LOVE AND THEFT von Andreas Hykade

CAN 2013, 92 Min.

“Watermark” ist das Porträt des ungewöhnlichsten Elements, das der Mensch verehrt aber auch verschwendet. In Zusammenarbeit von Jennifer Baichwal und dem Landschaftsfotografen Edward Burtynsky entstand eine Bilderflut von atemberaubender Schönheit, die die Problematik leicht vergessen lassen.
Zwei Drittel der Erde sind von Wasser bedeckt. Es verbindet Menschen, wenn sie gemeinsam davon trinken, ein heiliges Bad nehmen oder sich die Kraft der Flüsse und Ozeane zur Stromerzeugung nutzbar machen. Dieser preisgekrönte Film zeigt 20 Stationen in zehn Ländern, die giftigblauen Rinnsale der Ledergerbereien in Bangladesch sind dabei genauso Teil des Wasserkreislaufs wie die unberührten Seen in British Columbia. Eine filmische Liebeserklärung und zugleich ein Weckruf.

Zum Filmgespräch erwarten wir Dr. Thomas Kluge, Mitbegründer vom Institut für sozial-ökologische Forschung, sowie Ingrid Ahrens, Mitglied von Greenpeace.