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Daniel Siebert & Tim Karasch

Der Dokumentarfilm DIE META-MORPHOSE – LEICHT VERSTIMMT INS RAMPENLICHT

 

Crowdfunding-Kampagne für: DIE META-MORPHOSE – LEICHT VERSTIMMT INS RAMPENLICHT

Crowdfunding-Kampagne für: DIE META-MORPHOSE – LEICHT VERSTIMMT INS RAMPENLICHT

 

 

 

erzählt die Geschichte der Frankfurter META BAND und deren psychisch  kranken Mitglieder, die tiefe Einblicke in eine sonst sehr verschlossene  Welt gewähren: Das Leben im Rausch des Wahnsinns. Der Film ist eine Ode
an seine liebenswert-kauzigen und eigenwillig-genialen Charaktere, die  sich ganz nebenbei auf eine spannende Heldenreise begeben - nach 15  Jahren Bandgeschichte steht ihr erster großer Auftritt an…

 …und bei uns bald der Schnitt – denn nach 35 Drehtagen und vielen  intensiven Begegnungen mit unseren Protagonisten soll der Film nun  möglichst bald auf Festivals, in Programmkinos und im Anschluss daran hoffentlich auch im Fernsehen laufen, und das 90 Minuten lang – genau  deshalb ist vor kurzem auf “Startnext.de” die “Crowdfunding-Kampagne”
zur Finanzierung des bevorstehenden Film-Schnitts angelaufen.
Die Idee  von Startnext ist es, die “breite Masse” (crowd) für ein Projekt zu begeistern und zur Finanzierung (funding) zu motivieren. Im Gegenzug erhalten die Spender ganz spezielle “Dankeschöns” (je nach Spendenhöhe von limitierten DVDs über Outsider-Art bis hin zu Einblendungen im Abspann usw.). Schon kleine Spenden können dabei sehr hilfreich sein, da
Crowdfunding vom Prinzip der Multiplikatoren lebt – wir versuchen also gerade, die “Inteligenz des Schwarms” zu nutzen und möglichst viele  Menschen für die Unterstützung und die Teilhabe an der Doku zu gewinnen.
Auf folgender Seite finden Sie weitere Infos zum Filmprojekt und dem damit verbundenen Crowdfunding:
    http://www.startnext.de/meta-morphose
Vielleicht sehen Sie ja eine Möglichkeit, irgendwie auf unser Anliegen aufmerksam zu machen - z.B. indem Sie unser Projekt im Freundes- und Kollegenkreis weiterempfehlen (und uns so beim “Kreiseziehen” unterstützen würden). Und wenn Sie uns eine kleine Spende zukommen lassen wollen, wären wir Ihnen zu ewigem Dank verpflichtet! :-)
 
 Vielen Dank im Voraus & herzliche Grüße aus Frankfurt,
 Daniel Siebert & Tim Karasch
 (Autoren „Die Meta-Morphose“)
 Weitere Infos:
 http://www.art-transmitter.de/index.php?tp=20&nid=629
 <http://www.art-transmitter.de/index.php?tp=20&nid=629
 http://www.startnext.de/meta-morphose


Dienstag 6. März 2012, 19:30 Uhr
Naxoshalle
Internationaler Frauentag
Sudabeh Mortezai

Österreich/Deutschland 2009 / 85 Min

im-bazar-der-geschlechter1Der Film der iranischen Dokumentarfilmerin Sudabeh Mortezai porträtiert Männer und Frauen, die innerhalb einer in Hinterzimmern agierenden Industrie, die um Verheiratung und Heiratsvermittlung entstanden ist, auf der Suche nach dem Partner fürs Leben sind. Nach einer Animation zu Beginn, die Pappmaché-Effekten des Theaters gleicht und den Ursprung der Zeitehe im Koran erklärt, lenkt Mortezai ihren Blick auf die iranische Gesellschaft heute. Ein Junggeselle hat Probleme, in seiner Heimatstadt Esfahan eine Wohnung zu finden, da nur an verheiratete Paare vermietet wird. Ein junger Mullah aus Teheran hinterfragt zwar die inflationäre Anwendung der Zeitehe, propagiert aber den Islam mit ihr als progressive Religion. Geschiedene Frauen jenseits der 40 haben mit den Männern abgeschlossen und genießen gemeinsam ihr Single-Dasein entgegen gesellschaftlichen Konventionen. Das sind zwar alles Einzelfälle, doch geben sie einen facettenreichen und somit auch glaubwürdigen Einblick in die Befindlichkeiten eines Querschnitts der iranischen Bevölkerung, die sich selbst als unterdrückt wahrnimmt oder in Person des Mullahs zumindest an fragwürdigen Moralvorstellungen zu zweifeln beginnt.


Dienstag 13. März 2012, 18:30 Uhr, Naxoshalle - Filmbeginn um 19:30 Uhr
Werkstattschau eines fast vollendeten Films
Valerya Chaldranyan

jangleri-gross

Russland 2011

Am 17. und 18. März findet in Frankfurt die Internationale Apfelweinmesse statt. Zum Auftakt lädt das naxos.Kino im Theater zur Werkstattschau eines russischen (!) Films über Apfelwein mit anschließendem Filmgespräch und einer Apfelweinverkostung ein. Der Film ist noch nicht ganz vollendet und soll seine Premiere beim GO-EAST-Festival im April 2012 feiern.

Im Anschluss Filmgespräch mit Regisseurin und Protagonisten

Filmgespräch und Apfelweinverkostung mit Brezel: 9 € (ermäßigt 7 €)

Bitte beachten: Für diese Veranstaltung ist Anmeldung erforderlich ( Tel 069-70794910 )


Dienstag 20.März 2012, 19:30 Uhr
Naxos-Halle
Architektur im Dokumentarfilm
Böller und Brot das sind: Wiltrud Baier und Sigrun Köhler

nach “Schotter wie Heu” der zweite Film von “Böller&Brot” hier in der Naxos-Halle!

Böller und Brot: Alarm am Hauptbahnhof - Stuttgart 21Die Filmemacherinnen, selbst Stuttgarter Bürgerinnen, besser bekannt als „Böller und Brot“ haben in dem halben Jahr vom „Schwarzen Donnerstag“ bis zur Landtagswahl den Streit um STUTTGART 21 mit der Kamera begleitet und dabei viel gelernt:
Zum Beispiel, was Stuttgarter Pflastersteine sind, warum Gipskeuper aufquillt oder wie ein professionelles Blockadetraining funktioniert.

Sie tauchen in verschiedene Situation des Protestes für und gegen den Bahnhofsbau ein, lernen neuartige Grußworte wie „Oben Bleiben!“ und eine überraschende Variation  der Bedeutung von „Oben Ohne!“ kennen, sie werden am 30.9. mit ihrer Kamera vom Wasserwerfer abgeschossen, erfahren, dass „Baustopp“ ein Begriff von vulkanischers211 Bedeutung sein kann, sehen die Lichtgestalt Heiner Geißler kommen und gehen, eine Zelt-Stadt im Stuttgarter Schlossgarten wachsen, einen Bauzaun ins Museum kommen, und einen historischen Wahlsieg der Grünen.

Filmgespräch natürlich mit Böller und Brot!


Dienstag, 27. März 2012, 19:30 Uhr
Naxoshalle
Luzia Schmid & Regina Schilling

Deutschland 2011 / 88 Min

Zwei Jahre ist es inzwischen her, da beherrschte das Thema die deutschen Medien: An der renommierten Odenwaldschule hatten der Schulleiter Gerold Becker und mit ihm weitere Lehrer seit 1969 über viele Jahre hinweg Schüler missbraucht. Als dann Ende der 90-er Jahre erste Berichte darüber auftauchten, wurden diese von der Schulleitung verharmlost oder sogar vertuscht.

Die Odenwalddschule in den frühen Siebziger Jahren (Foto: Archiv Odenwaldschule/ddp)

Die Odenwaldschule - Ein Bild aus den frühen 70-er Jahren (Quelle: Archiv Odenwaldschule/ddp)

In den bisherigen Medienberichten wurde oft gemunkelt, viel geraunt und meistens um den heißen Brei geredet, was nun wirklich in der Odenwaldschule geschehen ist.  Im Film GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT geht es zur Sache. Und zum ersten Mal beantworten Hauptverantwortliche die Frage, wie es zu dem Skandal kommen konnte und warum die Fakten solange geleugnet wurden: Der Ruf der Schule sollte geschützt werden.

Die Regisseurinnen Regina Schilling und Luzia Schmid - letztere selbst einst Schülerin der “ODS” - gehen folgerichtig der Frage nach, was denn so schützenswert an dieser Schule war, und warum es so schmerzhaft ist, der Wahrheit ins Auge zu blicken. Und geben zugleich den Betroffenen zu Wort,  machen in behutsamer Annäherung das große Leid deutlich, das den Opfern der sexualisierten Gewalt an dieser Schule widerfahren ist. Jürgen Dehmers zum Beispiel, der es durch seine hartnäckige Aufklärungsarbeit erst schaffte, dass Hunderte von Betroffenen nach Jahrzehnten ihr Schweigen brachen.

Der Film besticht durch seine nüchterne, unaufgeregte Art: die Fakten, die in den Gesprächen mit den Beteiligten zutage treten, sprechen für sich - und sind erschreckend genug.

(Quellenmaterial: Internetseite der Produktionsfirma Zero One - http://www.zeroone.de)

Zum Filmgespräch erwarten wir die beiden Regisseurinnen sowie den Psychoanalytiker Dr. Herbert Gschwind.


Dienstag 3. April 2012 19:30 Uhr
NAXOS-HALLE
Jugend
Carola N. Hauck

Prädikat “Besonders wertvoll”! (D, 83 Min.)
FSK: ab 16

Tisch No. 6 ist ein Dokumentarfilm über vier Medizinstudenten in der Anatomie. Während eines Semesters wurden sie mit der Kamera im Präpariersaal und in Interviews begleitet. Thema des Films ist die Veränderung der jungen Mediziner während der Zeit des Präparierens durch die Tätigkeit an sich und durch die Tatsache, ein Semester lang an “ihrer” Leiche zu arbeiten. Es ist auch ein Film darüber, wie Mediziner gemacht werden.

 (c) Carola N. HauckDie jungen Medizinstudenten Anfang zwanzig begegnen an ihrem ersten Tag in der Anatomie ihrem ersten “Patienten”. Die meisten von ihnen sehen hier zum ersten mal einen toten Menschen. Bereits nach wenigen Tagen jedoch ist der Leichnam für viele nur noch “das Präparat” - ein Arbeitsobjekt. Nur noch in manchen Momenten, etwa bei der Präparation des Gesichtes oder der bewussten Betrachtung bestimmter Körperteile, erinnern sie sich daran, dass sie einen Menschen vor sich haben. Sie entdecken den Körper und seine ganz eigene Ästhetik. Ekel und Angst weichen Faszination und Neugierde.

12 Jahre lang im “Giftschrank” des Fernsehen

Der Film “Tisch No. 6″ entstand ursprünglich als Diplomfilm von Carola Hauck. Es dauerte einige Zeit und viele Gespräche, bis der Film endlich an einem Anatomischen Institut gedreht werden durfte. Insgesamt war die Regisseurin drei Jahre mit dem Film von der Idee über die Recherche, der Dreherlaubnis, dem Dreh im Wintersemester 1997/98 bis zur Fertigstellung beschäftigt.

Der damalige SDR kaufte eine Fernsehfassung, wobei die betreuende Redakteurin nicht müde wurde, zu betonen, dass die Leiche eigentlich nicht gezeigt werden sollte. Ich hatte meine Gründe, das Gegenteil zu tun. Der Film zeigt, dass es hier nicht um Effekthascherei geht. Schließlich sollten wir einige Schlüsselszenen aus dem Film herausschneiden, der fünf Tage später gesendet werden sollte. Wir schnitten nicht alles raus und so musste der Film noch dem Intendanten vorgeführt werden. Die Fernsehzeitungen hatten den Film in der Fernsehfassung schon angekündigt.

Aus technischen Gründen, wurde er dann doch nicht gezeigt. Bis heute nicht.

Jetzt ist er wieder zu sehen. - im naxos-KINO am 03. April. 2012.

Filmgespräch: Carola Hauck; Wolfgang Voss


Dienstag 10. April 2012, 19:30 Uhr
Naxoshalle
Stefanie Landgraf und Johannes Gulde

Deutschland 2011 / 80 Min

Zwölf junge Deutsche auf einer einzigartigen Begegnungsreise durch die Krisenregion Nahost. Im Zusammentreffen mit Israelis und Palästinensern erleben sie den Konflikt der beiden Parteien aus ihrer jeweiligen Sicht. Im Gepäck der 16- bis 22-Jährigen: das Schulbuch des Friedensforschungsinstituts PRIME: „Die Geschichte des Anderen kennen lernen: Israelis und Palästinenser”. Der Film erzählt aus Sicht der Jugendlichen ihre Erlebnisse in Israel und Palästina (Westjordanland), von Menschen, die sie beeindrucken, weil sie neue Wege der Verständigung gehen. Ihre Fragen, auch was sie bewegt und schockiert, besprechen sie mit ihren beiden Begleitern, der Israelin Lotty Camerman (Tochter von Holocaust-Überlebenden) und dem Palästinenser Ali Awwad (ehemals Widerstandskämpfer gegen die Besatzung). Das Projekt wurde von der Robert Bosch Stiftung, der Evangelischen Landeskirche Bayern und dem Auswärtigen Amt gefördert und steht unter der Schirmherrschaft von Landesbischof Dr. Johannes Friedrich. (Quelle: www.filmsortiment.de)

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Jugendliche und Friedenszeichen an der Mauer, die palästinensische Gebiete zum Gefängnis macht (Quelle: www.juedische-stimme.de)

Christopher, 18 Jahre
Zum ersten Mal wurden mir durch das Werk „Das historische Narrativ des Anderen kennen lernen“
die Augen geöffnet. Da die Thematik in keiner Weise in der Schule oder nur sehr begrenzt im
Fernsehen eine Rolle spielt, lernte ich an dieser Stelle erstmals über die historischen Hintergründe des
Konflikts…. Durch die persönliche Begegnung mit „Opfern und Tätern“, aber auch mit den beiden
Kulturen wurde es uns ermöglicht, sich eine eigene Meinung zu bilden… Bei aller Verzweiflung habe
ich auch Momente der Hoffnung durchlebt: viele palästinensische Aktivisten setzen inzwischen auf
friedliche Methoden des Widerstandes.. In zahlreichen Begegnungen trafen wir Künstler… sprachen
mit Menschen, die trotz Repressionen nicht ihr Haus räumen. Wir besuchten Ziegenhirten, die trotz
Schlägertrupps nicht von ihrem Weideland weichen, weil schon ihre Vorfahren hier lebten! Diese
Stärke hat mich persönlich tief berührt. Doch auch auf israelischer Seite hatten wir hoffnungsvolle
Momente: Es gibt auch hier zahlreiche Organisationen, die sich für Frieden und Verständigung
einsetzen – Leider sind diese noch in der Minderheit.

Jana, 16 Jahre
Wie so viele Jugendliche wusste ich vor Beginn der Reise nicht viel - im Grunde nichts - über den
Konflikt zwischen den Israelis und den Palästinensern. Dies lag vermutlich daran, dass wir nichts
darüber in der Schule lernten… mir wird vor allem ein Eindruck sehr stark in Erinnerung bleiben,
nämlich der Checkpoint in Hebron. Ein Soldat richtete sein Gewehr auf jeden Einzelnen, der diesen
passierte. Sein Finger zum Abzug bereit, hatte er in dieser Sekunde die Macht über mein Leben. Dies
ist ein absolut ungeheuerliches und entwürdigendes Gefühl, dass die Palästinenser aber tagtäglich
über sich ergehen lassen müssen…Besonders bewegt hat mich auch der Wechsel von der Westbank in
das eigentliche Israel. In der “normalen”, scheinbar heilen Welt, war nichts von der Besatzung
spürbar. Es machte mich wahnsinnig, dass die Leute hier so sorglos und unwissend leben, während
nebenan so grosses Leid herrscht…